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Frühjahresproduktion Inhaltsangabe
Letzte Änderung
20. Februar 2012
Pension Schöller
Posse in drei Akten
von Carl Laufs
Bearbeitung und Regie: Brigitte Schwarz
Der junge Wilhelm plant, sich selbständig zu machen und mit seinem Freund einen
Party-Service aufzubauen. Er bittet seinen Onkel Edmund, einen wohlsituierten Geschäfts-
mann und etwas sonderbaren Junggesellen, um einen Kredit. Diesen erhält er unter der
Bedingung einer kleinen Gegenleistung: Edmund möchte einmal in seinem Leben eine
psychiatrische Klinik von innen sehen.
Da Willi keine Irrenanstalt kennt, führt er seinen Onkel auf eine Party der Pension Schöller.
Dort fällt es ihm leicht, seinem Onkel die exzentrischen Gäste als Patienten vorzustellen.
Da gibt es jenen Herrn, der felsenfest überzeugt ist, geistiger Oberguru zu sein; den
Möchtegern-Schauspieler mit Sprachfehler, der mit Leidenschaft „Othello“ und „Hamlet“
rezitiert; die überkorrekte Staatsbeamtin mit einer krankhaften Manie für Paragraphen und
Gesetze.
Neben all diesen „schrägen Vögeln“ mischt obendrein noch eine aufsässige Journalistin
mit, die ihre vorwitzige Nase überall hineinsteckt. Der anfangs amüsante Aufenthalt verwirrt
den Onkel je länger je mehr und er ist heilfroh, dieser Anstalt für Verrückte entrinnen zu
können und in seinem Landhaus endlich Ruhe zu finden.
Der idyllische Landfrieden hält jedoch nicht lange! Ein Insasse nach dem andern kreuzt
plötzlich bei ihm auf. Während der Hausherr mit allen nur erdenklichen Mitteln versucht,
die unbequemen Gäste so rasch wie möglich loszuwerden, wächst zusehends die quälende
Frage:
Wer ist hier wirklich verrückt oder vielleicht doch normal oder ganz einfach - normal verrückt?